Vielerlei Szenen bereichern das Wiener Leben – Kulturen, meistens abseits der öffentlichen Wahrnehmung, die Außenstehenden oft gänzlich unbekannt sind oder von vielen als fremd und unerklärlich wahrgenommen werden. Innerhalb dieser Subkulturen gibt es jedoch eine große künstlerische Vielfalt, die vom 1.–9. November 2017 zum ersten Mal eine gemeinsame Plattform finden soll: Das FFF – FetischFotoFest – das in der Galerie Lumina stattfinden wird.

Jede Art erotischer Fotografie, die vom Mainstream abweicht – BDSM, LGBTQ, Cosplay, Goth usw. – ist willkommen und erwünscht. Im Rahmen des FFF können Menschen, die in den Bereichen Fotografie und Kunst tätig sind, einen Tisch und/oder eine Wandfläche zur Präsentation ihrer Arbeit mieten. Dabei dürfen sie Werke verkaufen und auch Dienstleistungen anbieten. Die Galerie Lumina verzichtet darauf, sich an den Einnahmen der jeweiligen Personen zu beteiligen. Das heißt, 100% der Einnahmen gehen an die jeweiligen Künstlerinnen und Künstler.

Der unterirdische Raum mitten im 7. Bezirk misst 400qm und hat 4,5 Meter hohe Decken. Mobile Wände ermöglichen eine dynamische Raumgestaltung. Zur vorhandenen Infrastruktur gehören Fotostudio, Sound-Anlage, Küche, aktiv geführte Bar, Toiletten und Umkleidemöglichkeit. An den Abenden sorgen themenspezifische Rahmenprogramme für Unterhaltung. Es kann live geshootet werden.

Die Galerie Lumina, die im Oktober ihr fünfjähriges Bestehen feiert, ist in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Anlaufpunkte der Wiener Fotoszene geworden. Gegründet 2012, spannt sie als einzige Fotogalerie Wiens den gesamten Bogen der Fotografie vom Shooting über die Entwicklung, Ausarbeitung und Rahmung bis zur Ausstellung.

Wer gerne aktiv teilnehmen würde, melde sich bitte bei Sara Rain.

Das Leben an und aus der Außenbahn wartet noch einmal, bevor die Bilder abgenommen werden und ihren Weg in eine neue Umgebung finden. Zu sehen gibt es Barytprints (Unikate), die auf Fotoapieren aus Stadtbahnzeiten entwickelt wurden, zu lesen und zu hören Texte, die die Bahn und den Entstehungsprozess an verschiedenen Punkten schneiden. Ich freue mich über zahlreiches Erscheinen, es zahlt sich aus. Michael Hummel

U-versum: eine Spazierfahrt mit und entlang der U6; Doppelbelichtungen und Restbilder, festgehalten auf Film, präsentiert auf Barytpapier aus Stadtbahnzeiten.

Jedes Bild, ein Unikat; nicht nur, da die Papiere nicht mehr zur Verfügung stehen, sondern vordringlich durch das angewendete Lith-Verfahren, die Reproduzierbarkeit erschwert, aber neue gestalterische Möglichkeiten eröffnet, die es auf der Ausstellung zu erkunden gilt (ein kleiner Buchkatalog mit einem "making of and making out with prints" wird zu diesem Behufe auch aufliegen).

 

♦                     ♦           ♦           ♦           ♦           ♦

 

 

Vor genau fünfzig Jahren gelangte die Hippie-Bewegung an ihren Höhepunkt. Der „Summer of Love“ 1967 war – insbesondere in San Francisco – von jungen Menschen geprägt, die „oben ohne“, mit langen Haaren und bunter Kleidung herumliefen, an öffentlichen Orten meditierten und bewusstseinsverändernde Drogen konsumierten. Protagonisten wie Dichter Allen Ginsberg, Sängerin Joni Mitchell, Schriftsteller Ken Kesey und Psychologieprofessor Timothy Leary wurden zu Ikonen eines neuen Zeitalters. Man wehrte sich gegen die biederen Rollenvorstellungen der Eltern, gegen den Vietnamkrieg und allgemein gegen das System – auch „The Man“ genannt. Obwohl die Hippie-Bewegung im Laufe der späten 1970er-Jahren wieder verebbte, hinterließ sie nachhaltige Folgen: Ohne sie würde unser heutiges Verständnis von Menschenrechten, von Umweltschutz, von individueller Ausdrucksfreiheit nicht existieren.
Heutzutage gibt es ebenso viel, worüber man sich empören könnte: Statt des Vietnamkrieges herrscht der Syrienkrieg, statt die Verschwörungen Henry Kissingers dominieren die Absurditäten Donald Trumps die Schlagzeilen. Früher haben spießige Eltern uns auf Schritt und Tritt beobachtet, inzwischen wird das von der NSA erledigt. Ein neuer internationaler Rechtsruck versucht die Errungenschaften früherer Jahrzehnte rückgängig zu machen.
Können die Hipster von heute eine ähnliche Zivilcourage aufbringen wie die Hippies von einst? Oder sind wir durch die ständige Verfügbarkeit von Unterhaltung schon so beschwichtigt, dass wir alles mit uns geschehen lassen?
Im Rahmen des Fotowettbewerbs „Summer of Love 2017“ der Galerie Lumina stellen wir die Frage, wie eine Neuauffassung des Sommers der Liebe aussehen könnte. Pro Person dürfen bis zu drei Einzelbilder eingereicht werden, die zwischen 1. Juni und 31. August dieses Jahres entstehen. Die aussagekräftigsten Fotografien werden von einer hochkarätigen Jury ausgewählt und zum 5. Jahrestag der Galerie Lumina am 5. Oktober 2017 ausgestellt. Unseren drei Lieblingsfotos winken außerdem lukrative Preise.

Maßgeschneiderte Rahmen aus ausgesuchten heimischen Edelhölzern - handgefertigt - bringe dein Bild und nimm es fertig gerahmt mit nach Hause!

Rahmen und FineArt Drucke zum symbolischen Preis anläßlich unserer Veranstaltung!

THE OPEN HOUSE

Rund ums Handwerk dreht sich die Erde
des luminösen Untergrunds
Türen öffnen sich
wenn die Dunkelheit das Licht erblickt
Frühling erwacht
feiern wir mit Musik & Trank
Kunst an der Wand
und Leben

Ihr wolltet immer schon einmal wissen , was genau in der LUMINA alles passiert ? Kommt zu unserem Tag der offenen Türe und lasst Euch von der Vielfalt und Handwerklichkeit unserer Produktions- & Präsentationsmöglichkeiten überraschen !

TIMETABLE //

Tuhrsday 27.04.

14.00 - 18.00 OPEN HOUSE

> Walk In – Frame Out: bring deine Bilder und finde einen passenden Rahmen bei unserem Rahmenflohmarkt . Die Bilder werden vor Ort eingerahmt !
> Red Light: Raffael Stiborek zeigt euch das Arbeiten in der Dunkelkammer LIVE
> Infos zu unseren Dunkelkammer Workshops (Pinhole , Cyanotypie , Einführung in die Dunkelkammer u.v.m.)
> Erfrischende Drinks & Gerstengold zaubern Euch ein Lächeln ins Gesicht
> Ausgewählte Werke von Severin Koller , Raffael Stiborek , Ronnie Niedermeyer , Kathrin Hanga

18.30 Lecture & Artist Talk : Severin Koller
20.00 Opening Party with Spring Sound by The Square²


Friday 28.04.

14.00-18.00 OPEN HOUSE
>
>
>
19.30 Yamandu Fuchs Quartett live in Concert
 

 

 

Ausstellungseröffnung: Freitag, 17.02.2017 ab 19:00 Uhr

Informationen zum Verein: www.vfdkv.de

Facebook: Analog ist anders

Die "Vereinigung für Digitalkameraverweigerer" ist ein lockerer und zwangloser Verbund von Personen, die für sich selbst, aus vielen ganz individuellen Gründen den Gebrauch von digitalen Kameras ablehnen. Wir sind "Digitalkameraverweigerer" nicht "Digitaltechnikverweigerer" und auch keine "Fortschrittsverweigerer".
Die obersten Ziele der VFDKV sind der Erhalt und die Pflege der analogen Fotografie, und die Unterstützung derer, die sie ausüben.

 

♦           ♦           ♦           ♦           ♦           ♦           ♦

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die in der Ausstellung „Digitale Immanenz“ gezeigten Exponate verbindet das scheinbare Innewohnen
des Digitalen, welches ohne die vielfältigen Möglichkeiten einer analogen Wandlung ohne Funktion
bleiben würde.
Physische Interaktionen auf einem Gamecontroller in Verbindung mit der Betrachtung des Displaybildes,
jegliche Form der Speicherung digitaler Binärcodes, oder auch die schlichte Eingabe von Befehlen auf
einer Tastatur, unterliegen dieser analogen Präsenz.
Der für die Ausstellung bewusste Einsatz der historischen Nassplattentechnik wirkt als ästhetischer
Gegenpol zu den vertrauten Bildinhalten. Zusätzlich kommt es zu einer Verdichtung innerhalb
der Zeitebene und der Erzeugung einer Unschärfe in Bezug auf den Entstehungszeitraum der abgebildeten
Objekte. So erlangen Spielekonsolen oder Computer aus den 1980er-Jahren annähernd gleichwertigen
Aktualitätsbezug wie „moderne“ Formen aus dem 21. Jahrhundert.
Die gezeigten Originalplatten mit deren dualistischen Erscheinungsformen (positiv bei schwarzer
Hinterlegung und Betrachtung im Auflicht sowie negativ bei der Betrachtung im Durchlicht), dienen
gleichsam als Ausgangsprodukt für diverse handgefertigte Silbergelatineabzüge und sind mit jeweils drei Stück limitiert.
Dieser ausschließlich analogen Produktionskette stehen großformatige Pigmentdrucke
gegenüber, die durch die vorangegangene, hochauflösende Digitalisierung der Platten eine
beinahe unerschöpfliche Informationsdichte der fotografischen Emulsion sichtbar machen.

 

Vernissage: 06.12.2016 ab 19:00 Uhr

Ausstellung vom 7.12. bis 9.12.2016 - 14:00 bis 20:00 Uhr
1070 Lindengasse 65

Tel.: 0664-88515281

Vernissage 18. November ab 19:00 Uhr

Ausstellung von 18. - 24. November Mo, Di, Do, Fr. 12:00 - 18:00 Uhr geöffnet

 

Souvenirs aus Sarajevo
Fotokompositionen von Christoph Bartylla
Kuratiert von Ronnie Niedermeyer
Einführungsrede von Andreas J. Hirsch
Im Rahmen von Eyes On - Monat der Fotografie

Vernissage: Dienstag, 8. November 2016 um 19:00 Uhr
Dauer: 9.–15. November 2016
Öffnungszeiten: Täglich, 14–20h

Unterkategorien