Die in der Ausstellung „Digitale Immanenz“ gezeigten Exponate verbindet das scheinbare Innewohnen
des Digitalen, welches ohne die vielfältigen Möglichkeiten einer analogen Wandlung ohne Funktion
bleiben würde.
Physische Interaktionen auf einem Gamecontroller in Verbindung mit der Betrachtung des Displaybildes,
jegliche Form der Speicherung digitaler Binärcodes, oder auch die schlichte Eingabe von Befehlen auf
einer Tastatur, unterliegen dieser analogen Präsenz.
Der für die Ausstellung bewusste Einsatz der historischen Nassplattentechnik wirkt als ästhetischer
Gegenpol zu den vertrauten Bildinhalten. Zusätzlich kommt es zu einer Verdichtung innerhalb
der Zeitebene und der Erzeugung einer Unschärfe in Bezug auf den Entstehungszeitraum der abgebildeten
Objekte. So erlangen Spielekonsolen oder Computer aus den 1980er-Jahren annähernd gleichwertigen
Aktualitätsbezug wie „moderne“ Formen aus dem 21. Jahrhundert.
Die gezeigten Originalplatten mit deren dualistischen Erscheinungsformen (positiv bei schwarzer
Hinterlegung und Betrachtung im Auflicht sowie negativ bei der Betrachtung im Durchlicht), dienen
gleichsam als Ausgangsprodukt für diverse handgefertigte Silbergelatineabzüge und sind mit jeweils drei Stück limitiert.
Dieser ausschließlich analogen Produktionskette stehen großformatige Pigmentdrucke
gegenüber, die durch die vorangegangene, hochauflösende Digitalisierung der Platten eine
beinahe unerschöpfliche Informationsdichte der fotografischen Emulsion sichtbar machen.

Vernissage: 06.12.2016 ab 19:00 Uhr

Ausstellung vom 7.12. bis 9.12.2016 - 14:00 bis 20:00 Uhr - 1070 Lindengasse 65

 


 

 

Vernissage 18. November ab 19:00 Uhr

Ausstellung von 18. - 24. November Mo, Di, Do, Fr. 12:00 - 18:00 Uhr geöffnet

 


 

 

Souvenirs aus Sarajevo
Fotokompositionen von Christoph Bartylla
Kuratiert von Ronnie Niedermeyer
Einführungsrede von Andreas J. Hirsch
Im Rahmen von Eyes On - Monat der Fotografie

Vernissage: Dienstag, 8. November 2016 um 19:00 Uhr
Dauer: 9.–15. November 2016
Öffnungszeiten: Täglich, 14–20h

Lumina zeigt erstmalig neun großformatige Fotokompositionen des Fotografen und ehemaligen SFOR-Soldaten Christoph Bartylla. In der Kleinserie „Souvenirs aus Sarajevo“ gibt der Fotograf intime Einblicke in seine Vergangenheit als Soldat im ehemaligen Kriegsgebiet. Mit der Überlagerung seiner visuellen Mitbringsel hat er sichtbar gemacht, was nicht fotografierbar ist: Die Bilder in seinem Kopf.

2002–2003 diente Bartylla in einem Feldlager in Sarajevo, wo er als Fahrer und Bürosoldat im Einsatz war. Elf Jahre nach seinem Auslandsaufenthalt beschäftigte er sich erstmals mit seinen Impressionen aus jener Zeit. Mit dem Bildmaterial von damals schuf er über zwei Jahre hinweg die ausgestellten Kompositionen, die seine Erinnerungen an die Kontroversen und Skurillitäten im Nachkriegsalltag dokumentieren.

Der Wahl-Wiener Christoph Bartylla ist 1983 in Polen geboren und in Deutschland aufgewachsen. Nach seiner Ausbildung zum technischen Assistenten für Informatik diente er einundzwanzig Monate bei der deutschen Bundeswehr als Stabssoldat. Davon verbrachte er sechs Monate in Sarajevo im damaligen Jugoslawien. Anschließend absolvierte er eine Fachoberschule für Technik und studierte Photonik an der Fachhochschule in Emden. Dieses Studium schloss er in Wien ab, wo er von 2008 bis 2012 als Laseringenieur arbeitete. Berufsbegleitend beschäftigte er sich mit der Photopraphie und absolvierte einige Semester an der Prager Fotoschule Österreich. 2011 gewann er beim Wettbewerb „Fotoautomatenkunst“ des KunstHausWien den 2. Platz unter der Juryleitung von Andreas H. Bitesnich. 2014 gehörte er zu den Finalisten des Kurier-Wettbewerbs in der Kategorie Street und Natur. Im selben Jahr machte er sich als freier Fotograf selbstständig.

www.bartylla.at


 

 

 

Verena Lindinger, Yvonne Schöndorfer und Elio Seidl präsentieren Ihre Arbeiten in den Räumlichkeiten der Galerie Lumina.

WARUM IST DIE BANANE KRUMM?
MALEREI//PERFORMANCE//INSTALLATION
Vernissage:
13.10. 2016 19:00

Galerie LUMINA
Lindengasse 65 1070 Wien
14.10 - 27.10. 2016

 


 

 

Eröffnung am 22.09.16 / 18:00 - 23:00 Uhr!

Ausstellung vom 22.09. - 30.09.2016    Mo    Di  ♦  Do    Fr  13:00 - 18:00 

 



„Wien bei Nacht“ bedeutet für viele Party, Lärm, Musik und aufgeregte Menschenmengen. Das trifft vor allem zu, wenn man sich am Wochenende nur von Club zu Club bewegt. Der Fotograf Robert Altermoser zeigt uns ein anderes Wien: „Der Gedanke hinter diesen Bildern ist die Ruhe im urbanen Raum zu finden.“ Auf der Suche nach Lichtquellen in der Dunkelheit im menschenleeren Wien. „Diese Arbeit ist auch eine Art Flucht, um meinem Alltag zu entkommen.“

Das Ergebnis zeigt Wien klar und reduziert, fern von Spießigkeit, Partykultur oder heruntergekommenem Chic. Stattdessen wird der Blick des Betrachters auf das Wesentliche gerichtet und zeigt Wien von einer unbekannten Seite.

Wie bei der Motivsuche, begeht Altermoser auch bei der Herstellung seiner Bilder einen entschleunigten Weg. Aus diesem Grund fotografiert er auschließlich auf Film, entwickelt und vergrößert diesen eigenhändig in der Dunkelkammer.

 


 
 

 

HEIMAT CAMPINGPLATZ
Ein fotografischer Einblick hinter die Hecken des Dauercampingplatzes.

Fotografien von 
Anna-Katharina Bischof, Stefanie Enter und Nicole Viktorik.

Die Ausstellung „Heimat Campingplatz" formuliert ein fotografisches Bild der Dauercampingszene und der Menschen die darin leben.
Mit dem Blick auf den Einzelnen wird ein Blick auf diese kleine gesellschaftliche Gruppe geworfen und die Welt des Dauercampings neu entdeckt. 

Ausstellungsdauer:
09.06.2016 - 09.09.2016

Vernissage
Donnerstag, 09.06.2016 um 19:00 Uhr
 



 

Roussel

 

Werbung umgibt uns ständig und überall. An jeder Ecke und zu jeder Uhrzeit begegnen wir
Bildern, die uns zum käuflichen Erwerb eines vorgegaukelten Glücksgefühls verführen wollen.
Charly Roussel deutet die Modewelt als wichtiges Sprachrohr für die Standards unserer
Gesellschaft. Durch das Übermalen von Werbeplakaten und Inseraten aus dieser Branche
werden Schönheitsideale kritisch, aber auch liebevoll hinterfragt. Die dadurch entstehenden
Bilder mit ihren verspielten, sexualisierten Inhalten legen allgemeingültige Sehnsüchte und
Ängste frei.

Geboren 1982 in Paris, wuchs Charly Roussel in der Kommune Friedrichshof im
Burgenland auf. 2000–2007 lebte er in Portugal und nahm dort an Otto Muehls Zeichen- und
Malkurse teil. Ab 2008 studierte er Kontrabass in Amsterdam und gründete 2010 die Jazzband
„Canvas Roussel“, die europaweit auftrat.
Seit 2013 lebt er in Berlin, im selben Jahr wurde eines
seiner Bilder in der Gruppenausstellung „Vienna for Art’s Sake“ im Wiener Belvedere gezeigt.
„Ad- vice“ ist die erste österreichische Einzelausstellung des Künstlers.

Vernissage

17. Juni 2016, um 19:00 Uhr

mit einer Eröffnungsrede von La Hong Nhut

Galerie Lumina
Lindengasse 65
1070 Wien

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Foto Bazar

Zeit
Freitag 27.Mai 2016 18:00 - 23:00 Uhr
Samstag 28.Mai 2016 14:00 - 23:00 Uhr

Raum
Galerie Lumina
Lindengasse 65 1070 Wien

DIE GALERIE LUMINA ÖFFNET IHRE TORE ZU EINEM BUNTEN UND LAUTEN TREIBEN IN IHREN BETRIEBSAMEN HALLEN .
ANGEBOTEN WERDEN FOTOGRAFISCHE WAREN ZEITGENÖSSISCHER HEIMISCHER KÜNSTLERiNNEN .


PAUL BAUER . JULIA GREVENKAMP . KATHRIN HANGA . NIKO HAVRANEK . STEFAN JOHAM . SEVERIN KOLLER . KATHARINA KRUSCHE . ASLAN KUDRNOFSKY . FRITZ LICHTENWAGNER . ROBERT ALTERMOSER . GERT RESINGER . HARTMUT RÜSCHER . ANITA SCHMID . TIMO TI .

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Die Wiener Fotografen Dennis Iwaskiewicz und Fritz Lichtenwagner
laden zu ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung „Wasteland“ in die Galerie Lumina.

Es dominieren Flächen und Kontraste, welche den auf Reisen
erkundeten Orten eine aufgeräumte, teilweise unwirklich wirkende
Ruhe anhaften lässt. Abgebildet werden vor allem, aber nicht aus-
schließlich, Momente und Szenen, die in chaotischen Zeiten das
Vorhandensein von Ordnung vor Augen führen.

Obwohl die beiden Künstler sich thematisch ähneln, sind Lichtenwagners Schwarz-Weiß-Fotografien
gut von Iwaskiewicz' Farben zu unterscheiden - zu einem großen Ganzen verschmelzen die Werke durch eine Woge analoger Nostalgie.

www.iwaskiewicz.com
www.fritzlichtenwagner.com

Vernissage Dienstag 5. April 19:00 Uhr

Ausstellung vom 05.04. - 15.04.2016

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